Grenzüberschreitende Zahlungen haben sich vom Sonderfall zum Standardvorgang entwickelt – und sind heute ein zentraler Bestandteil der Kreditorenbuchhaltung vieler Unternehmen.
Die Herausforderung dabei: Internationale Zahlungen bringen erhebliche Komplexität mit sich. Unterschiedliche Regionen verwenden unterschiedliche Zahlungssysteme mit jeweils eigenen Verfahren und zeitlichen Abläufen. Hinzu kommen Wechselkurse, zwischengeschaltete Banken, verschiedene Zeitzonen und abweichende Geschäftszeiten, die selten reibungslos zusammenpassen.
Da Sie diesen Beitrag lesen, suchen Sie wahrscheinlich nach mehr Klarheit darüber, wo sich Ihr Geld befindet und wann Ihre globalen Lieferanten oder Partner es nach einer grenzüberschreitenden Zahlung erhalten sollten. In diesem Leitfaden erklären wir, was internationale Zahlungen komplex macht, und zeigen Ihnen einige Möglichkeiten, wie Sie jede Zahlung im Blick behalten.
Wie funktioniert eine internationale Zahlung?
Die meisten grenzüberschreitenden Zahlungen werden entweder über SWIFT oder SEPA abgewickelt. SWIFT und SEPA sind keine Banken, sondern Rahmenvereinbarungen zur Normierung des Geldverkehrs zwischen verschiedenen Ländern und Rechtssystemen.
SEPA-Zahlungen
Zahlungen, die von einem in Euro geführten Konto aus getätigt werden oder auf ein solches eingehen, erfolgen in der Regel über SEPA. Mit diesem System werden internationale Zahlungen in der Eurozone fast ebenso schnell und reibungslos abgewickelt wie Inlandsüberweisungen. Die Mehrzahl der SEPA-Zahlungen wird innerhalb von ein bis zwei Geschäftstagen abgewickelt, auch wenn sie je nach Initiierungszeitpunkt, beteiligten Banken und anderen Faktoren etwas länger dauern können.
SWIFT-Zahlungen
Die meisten anderen internationalen Zahlungen verwenden das SWIFT-Netz. Je nachdem, um welche Länder und Währungen es geht, kann eine grenzüberschreitende Zahlung direkt von einer Bank zur anderen erfolgen. Bei weniger verbreiteten Währungen führt der Weg jedoch möglicherweise über zwischengeschaltete Banken und Netzwerke. Genau dann ist die Echtzeit-Verfolgung Ihrer internationalen Zahlung besonders wertvoll.
Wie lange braucht eine internationale Zahlung?
Eine Standard-SEPA-Zahlung trifft in der Regel innerhalb von ein bis zwei Geschäftstagen bei der Bank des Empfängers ein. SWIFT-Zahlungen werden typischerweise innerhalb von 1 bis 4 Geschäftstagen abgewickelt.
Worin liegt der Unterschied?
Bei einer SEPA-Zahlung in Euro benötigen Sie lediglich die Kontonummer und IBAN des Empfängers – und die Zahlung verbleibt innerhalb der europäischen Grenzen. Das macht den Ablauf vergleichsweise einfach und unkompliziert.
SWIFT-Zahlungen hingegen sind wesentlich komplizierter. Das SWIFT-Netz umfasst mehr als 11.500 Mitgliedsinstitute in über 200 Ländern. Im Jahr 2023 wurden täglich rund 48 Millionen Transaktionsmeldungen über das Netzwerk gesendet; heute verarbeitet das Netzwerk täglich über 53 Millionen Nachrichten.
SWIFT-Zahlungen können dennoch recht zügig abgewickelt werden. Die Bearbeitungszeit kann sich jedoch verlängern, je nachdem, welche Zeitzonen, Währungen und Banken beteiligt sind und ob eine dieser Banken zusätzliche Zahlungsangaben benötigt.
Wie lassen sich internationale Geschäftszahlungen verfolgen?
Auch wenn die meisten SWIFT-Zahlungen innerhalb des erwarteten Zeitfensters von 1 bis 4 Tagen eintreffen, wird es unweigerlich irgendwann vorkommen, dass fünf oder mehr Tage vergangen sind und Ihr Empfänger das Geld noch immer nicht erhalten hat.
Das SWIFT-Netz stellt ein einfaches Werkzeug zur Verfolgung internationaler Zahlungen bereit. Nach einer SWIFT-Zahlung erhalten Sie eine einheitliche Transaktionsreferenznummer. Diese Nummer begleitet Ihre Zahlung auf ihrem Weg von Ihrem Konto zum Empfängerkonto – auch wenn sie zwischengeschaltete Banken passiert.
Wie detailliert Sie Ihre Zahlungen verfolgen können, hängt oft davon ab, mit welchem Zahlungsanbieter Sie zusammenarbeiten. Im Folgenden vergleichen wir Ihre zwei wichtigsten Optionen.
Option 1: Einfache Statusmeldungen über Ihre Bank
Wenn Sie eine Zahlung über Ihre Bank senden, können Sie bei den meisten Instituten lediglich einen aktuellen Status wie „Ausstehend“ oder „Zugestellt“ einsehen.
Für detailliertere Informationen können Sie Ihre Bank kontaktieren und die Transaktionsreferenznummer sowie einige weitere Angaben – etwa den Zahlungsbetrag und das Zahlungsdatum – bereitstellen. Die Bank kann möglicherweise spezifischere Auskunft geben, Echtzeit-Aktualisierungen sind jedoch in der Regel nicht möglich – und der Detailgrad hängt letztlich von der jeweiligen Bank ab.
Wenn sich eine Lieferantenzahlung verzögert und deren Buchhaltungsteam Ihr Team kontaktiert, kann dies auf beiden Seiten zu Frustration oder Spannungen führen.
Bedenken Sie zudem: Manche Banken erheben für die Nachverfolgung einer SWIFT-Zahlung Gebühren, und der Zeitaufwand für die Kommunikation mit Ihrem Lieferanten und Ihrer Bank summiert sich. Mangelnde Transparenz führt zu Blockaden und birgt Konfliktpotenzial in der Beziehung zwischen Ihnen und jenen, die zu Ihrem Geschäftserfolg beitragen.
Option 2: Mit einem spezialisierten Zahlungsdienstleister zusammenarbeiten
Für die meisten international tätigen Unternehmen ist es deutlich vorteilhafter, mit einem spezialisierten Anbieter für grenzüberschreitende Zahlungen wie iBanFirst zusammenzuarbeiten, um internationale Zahlungen zu senden, zu empfangen und zu verfolgen.
Bei iBanFirst sind SWIFT-Zahlungen mit einem eigenen Tracking-Link über den iBanFirst Payment Tracker ausgestattet. Das bedeutet: Sie haben rund um die Uhr Zugang zu Echtzeit-Statusmeldungen – einschließlich des aktuellen Zahlungswegs und der beteiligten Zwischenstellen.
Darüber hinaus können Sie Tracking-Links mit Ihren Empfängern teilen, sodass Ihre Lieferanten und Partner dieselbe Echtzeittransparenz erhalten wie Sie. Schluss mit dem mühsamen Nachhaken per Telefon oder E-Mail.
Diese Lösung bietet zwei wesentliche Vorteile:
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Mehr Freiraum für Ihr Team: Ihre Mitarbeiter müssen sich nicht mehr mit Anrufen und E-Mails von Lieferanten befassen, die ihre Zahlungen einfordern – und sie verschwenden keine Zeit damit, den Verbleib einer Zahlung ausfindig zu machen. So können Zeit und Ressourcen in produktivere Aufgaben investiert werden.
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Stärkere Lieferantenbeziehungen: Anhand der Echtzeitdaten können Sie Lieferanten versichern, dass ihre Zahlung unterwegs ist – und so die Transparenz schaffen, die sie für die Verwaltung ihrer Liquidität und Ausgaben benötigen.
Darüber hinaus haben Sie mit iBanFirst auch eine gewisse Kontrolle über die Geschwindigkeit und die Kosten Ihrer Zahlungen. Dank der globalen Zahlungsinfrastruktur, die iBanFirst aufgebaut hat, können manche Zahlungen schneller als im üblichen Zeitfenster abgewickelt werden.
Kein Zahlungsdienstleister – iBanFirst eingeschlossen – kann garantieren, dass jede internationale Zahlung pünktlich und problemlos ankommt. Wir können Ihnen jedoch das höchste Maß an Transparenz bieten, damit Sie Ihre Zahlungen stets im Blick behalten und potenziellen Problemen mit Ihren Lieferanten proaktiv begegnen können.
Starten Sie noch heute mit iBanFirst
Internationale Zahlungen zu verfolgen sollte nicht bedeuten, in der Warteschleife Ihrer Bank zu warten oder zusätzliche Gebühren zu zahlen, nur um zu erfahren, wo Ihr Geld geblieben ist. Mit iBanFirst ist Zahlungstransparenz standardmäßig inbegriffen – und das ist noch nicht alles:
Das erwartet Sie als iBanFirst-Partner:
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Echtzeit-Zahlungsverfolgung mit Zeitstempel-Aktualisierungen, die Sie mit Lieferanten und Partnern teilen können
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Mehrwährungskonten zum Halten, Senden und Empfangen von Geldern in über 25 Währungen
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Instrumente zum Währungsrisikomanagement zum Schutz Ihrer Margen
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Persönliche Unterstützung durch erfahrene Devisenexperten, die Ihr Geschäft verstehen
iBanFirst wurde speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickelt, die regelmäßig grenzüberschreitend und in mehreren Währungen tätig sind. Das bedeutet: transparente Preise, keine versteckten Gebühren und echte Unterstützung, wenn Sie sie brauchen.
Bereit, das lästige dem mühsamen Nachverfolgen von Zahlungen ein Ende zu setzen zu beenden? Jetzt ein iBanFirst-Konto beantragen und Ihrem Finanzteam die Übersicht verschaffen, die es braucht, um grenzüberschreitende Zahlungen souverän abzuwickeln.
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